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Stéphane Gladyszewski
Chaleur Humaine
(Deutsche Erstaufführung)

 Stempel Montreal a nouveau  Stempel Doppelspiel

Do. 11. und Sa. 13. Mai, 16:30, 16:45, 17:00, 17:15, 18:15, 18:30, 18:45, 19:00, 20:00, 20:15, 20:30, 20:45 Uhr
Fr. 12. Mai, 15:00, 15:15, 15:30, 16:15, 16:30, 16:45, 19:00, 19:15, 19:30
So. 14. Mai, 15:45, 16:00, 16:15, 16:30, 17:30, 17:45, 18:00, 18:15, 19:15, 19:30, 19:45, 20:00 Uhr
für 18 Personen pro Termin
Ort: Muffatwerk, Studio 1
Dauer: ca. 8 Min.
Preis: € 5

TICKETS erhältlich im Festivalbüro, mehr Informationen hier


"Das Beste, was es zur Zeit in der Verbindung von Körper, Kunst und Technologie gibt", schwärmte ein Kritiker nach dem Besuch von Chaleur Humaine. Eingeladen ins dunkle Séparée und ausgestattet mit Kopfhörern, erlebt das Publikum, wie aus zwei nackten Körpern, einer Wärmekamera und Videoprojektionen eine überwältigend sinnliche Welt entsteht. Erprobt hatte der Bild- und Bewegungskünstler Stéphane Gladyszewski die Wirkungen dieser menschlichen Hitze auch in einem Gentleman's Club in Montreal. Bevor er zum Tanz kam, studierte der Kanadier Fotografie und bildende Kunst und arbeitet seither konsequent interdisziplinär. Mit digitalen Mitteln verwandelt Stéphane Gladyszewski die greifbare Realität in Grenzräume des Fassbaren. Er entwickelte ein "Thermo-Video"-Projektionssystem, mit dem er die Wärmegrade und Hitzezonen des menschlichen Körpers in Bewegung aufglühen lässt. Hitze materialisiert sich in einem Farbenspiel. Bunte Wellen signalisieren Begehren. Sonst unsichtbar für das menschliche Auge, wird die Wärme des Körpers erlebbar. Der Tanz verschwindet in den Mustern und Farben, die er selbst mit hervorbringt. Die TänzerInnen sind umspannt von einer Haut aus Licht. Ein höchst intimes Erlebnis, jeweils für ein kleines Publikum.

„(...) Dank ausgetüftelter Wärme-Sensorik lässt er kleine Grüppchen acht Minuten lang über technisch raffiniertes Farbtheater staunen. Seine Leinwand: ein Flower-Power-Paar, das bald wie Chamäleons in Rage schillert. Zu motorig grunzenden Geräuschen geraten ihre Körper in immer pornografischere Ekstase und erzeugen Hitze, die Farben zum Tanzen bringt. Dann plötzlich eine polychrome Musterorgie auf nacktem Frauenkörper. Ein Höhepunkt à la Gustav Klimt, nachdem vor allem der große Projektionsapparat eine Verschnaufpause braucht.“

Vesna Mlakar, AZ

Konzeption, Video, Choreographie: Stéphane Gladyszewski
Tanz:
Emmanuel Proulx, Elise Bergeron
Videoprojektion: Justine Ricard
Musik:
Eric Forget
Produktion:
Stéphane Gladyszewski und Daniel Léveillé Danse

Die Vorstellungen finden im Rahmen des DLD Development and Touring Sponsorship Project statt.


Gefördert von der Vertretung der Regierung von Québec

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